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Wer sich mit kontrolliert ökologisch hergestellten Lebensmitteln ernährt, tut nicht nur sich, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Die Anbaumethoden ohne Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger schonen die Umwelt, Tiere werden artgerecht gehalten und gefüttert. Gemüse und Obst reift auf den Feldern und nicht unter künstlicher Begasung – das schmeckt man sogar. Und es ist gesund!
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Der gesunde Menschenverstand sagt Ja. Denn in der Regel enthalten ökologisch hergestellte Lebensmittel weniger künstliche Stoffe als auf herkömmliche Art produzierte Waren. So finden sich beim Fleisch durch den Verzicht auf Wachstumshormone und Antibiotika im Futter kaum Rückstände dieser Mittel. Bei Obst und Gemüse lässt sich der Verzicht auf Pestizide oder Genmanipulationen ebenso nachweisen wie bei biologisch hergestellter Kosmetik – die Rückstände sind deutlich geringer. Bewusst lebende Menschen und besonders Allergiker wissen das zu schätzen.
Wissenschaftliche Untersuchungen zur gesundheitlichen Wirkung von Bio-Kost gibt es noch sehr wenige. Eine zehnjährige Langzeitstudie der Universität von Kalifornien in Davis hat aber ergeben, dass zum Beispiel Bio-Tomaten wesentlich mehr Flavonoide enthielten als vergleichbare normale Tomaten. Flavonoide gelten als gesundheitsfördernd.
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Bio-Produkte sind unbehandelt. Natürlich können sich beispielsweise auf den Schalen von Äpfeln, Pfirsichen und Pflaumen Verunreinigungen wie Schimmelsporen ansammeln. Aber wer sein Obst und Gemüse so wäscht, wie er es gewohnt ist, spült die meisten Giftstoffe weg. Was bleibt, kann der Körper in aller Regel problemlos abbauen – anders als Schwermetalle, Antibiotika und Pestizidrückstände.
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Ja. Denn meist entstehen Lebensmittelallergien durch Rückstände von Dünger und Pflanzenschutzmitteln sowie künstliche Zusatzstoffe. Diese finden Sie in Bio-Produkten in wesentlich geringerem Maße. Rückstände, die bei Untersuchungen in Bio-Lebensmitteln gefunden werden, stammen aus den Stoffen, die bereits in unseren Öko-Kreislauf gelangt sind.
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Ein Abwaschen der Frische-Produkte reicht, um sie von oberflächlich anhaftenden Keimen zu befreien. Das sollte selbstverständlich sein. Gefährlicher sind die Rückstände, die sich in herkömmlicher Ware unter der Schale befinden. Also Giftstoffe, die der Körper nicht abbauen kann. Bei konventionell produziertem Fleisch besteht beispielsweise die Gefahr, durch Antibiotikarückstände Resistenzen zu entwickeln.
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Die EU-Ökoverordnung verbietet den aktiven Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen. Allerdings können derzeit auch bei Öko-Produkten zufällige und unbeabsichtigte Beimischungen gentechnisch veränderter Organismen (GVOs) nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden.
Durch die Ausbreitung des Einsatzes von Gentechnik in der Landwirtschaft ist zum Beispiel mittlerweile rund die Hälfte des weltweit angebauten Sojas gentechnisch verändert. Da ist es wichtig zu wissen, dass Soja aus kontrolliert ökologischem Anbau davon nicht betroffen ist. Um sicherzugehen, überwachen die Hersteller (z. B. Viana, Provamel) der Sojaprodukte, die Sie bei basic kaufen können, jeden Schritt der Produktionskette sorgfältig. Aufgrund ihrer strengen Kontrollsysteme garantieren sie, dass der Genuss von Bio-Sojalebensmitteln frei von Gentechnik bleibt.
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Das Risiko, dass Bio-Obst und -Gemüse mit Pestiziden belastet sind, ist äußert gering. Das belegt zum Beispiel das Monitoringsystem für Obst und Gemüse im Naturkosthandel, das der Bundesverband Naturkost Naturwaren von Juli 2003 bis Mai 2005 durchführte. Nur 1,4 Prozent der Proben lagen über den zugelassenen Höchstmengen. Diese Verunreinigungen waren in erster Linie auf Einflüsse aus der Umwelt zurückzuführen. Denn gegen die allgemeine Schadstoffbelastung der Luft, des Wassers und der Böden ist auch in der Bio-Landwirtschaft kein Kraut gewachsen.
Deshalb sind die Kontrollen bei Bio-Obst und -Gemüse besonders streng. Auch wir von basic untersuchen stichprobenartig unser Sortiment auf Schadstoffe. Sollten wir beispielsweise in einem Lebensmittel zu hohe Werte von Rückständen aus chemischen Pflanzenschutz- oder Düngemitteln oder auch zu hohe Nitratwerte finden, würde die Ware sofort aus den Regalen genommen und Ursachenforschung betrieben werden.