Sicher kennen wir alle Bilder hungernder Menschen. Aber wer denkt an Hunger in unseren Städten? Auch hier gibt es Hunger – durch Mangel- oder Fehlernährung. Wer weiß schon, ob der leicht übergewichtige Junge vor uns im Supermarkt etwas anderes außer Chips, Pommes oder Schokolade kennt? Kindern wenigstens eine warme Mahlzeit täglich anzubieten, ihnen den Raum für Geborgenheit zu geben, dieser Aufgabe stellen sich täglich soziale Kinder- und Jugendeinrichtungen in den Städten Deutschlands.
Seit 2004 unterstützt die basic AG in jeder der 17 Städte, in der sie eine oder mehrere Filialen unterhält, eine soziale Einrichtung mit dem hauseigenen Projekt „Mittagstisch für Kinder und Jugendliche“. basic hat sich verpflichtet für jeden Einkauf, der in einem der basic-Märkte getätigt wird, einen Cent zu spenden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Wocheneinkauf oder nur einen kleinen Snack handelt. Zusätzlich können die Kunden in extra aufgestellten Spenden-Boxen noch einen kleinen freiwilligen Beitrag leisten. Mittlerweile sind so insgesamt schon 225.600 Euro an Spendengeldern zusammen gekommen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.children.de
CHILDREN FOR A BETTER WORLD E.V. kümmert sich um die Auswahl der Einrichtungen und deren Betreuung sowie die Organisation des Spendenflusses, das gesammelte Geld geht so zu 100 % in die Projekte. „Viele Kinder kommen mittags hungrig in die Einrichtungen, sie haben noch nichts gegessen“, sagt Felix Dresewski von CHILDREN FOR A BETTER WORLD. Das führe natürlich zu Konzentrationsschwächen und schlechterer Gesundheit. So versuchen viele Einrichtungen schon im Vorschulalter anzusetzen, um eine Chancengleichheit für die Kinder zu erreichen.
Chancengleichheit durch bessere Ernährung
Wer genug gesundes Essen zu sich nimmt, wird besser mit wichtigen Nährstoffen versorgt, ist weniger anfällig für Krankheiten und kann sich besser konzentrieren. Darüber hinaus bieten die Einrichtungen für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, Essen als gemeinsames Erlebnis zu begreifen, als Zeit für ein gemeinsames Gespräch – eben nicht einsam Fast Food vor dem Fernseher zu verzehren.
Dazu Felix Dresewski: „Die Kinder lernen auch Verantwortung zu übernehmen, sie müssen das Essen planen und vorbereiten, beim Zubereiten helfen.“ In einigen Einrichtungen können die Kinder an manchen Tagen mit den Eltern gemeinsam kochen, in anderen dürfen sie das Essen mal mit nach Hause nehmen. Ein Weg, gesunde Nahrung in die Familien zu transportieren.